Bern > Der Montagepunkt

Vortrag:

Unser Spielfeld ist das physikalische Universum. Die Partie beginnt mit der Geburt und endet

mit dem Tod. Jeder kann sein eigenes Spiel spielen und die Regeln selber bestimmen. Auf der

linken Seite unseres Körpers befindet sich der sogenannte Montagepunkt. Dadurch nehmen

wir die Welt so wahr, wie sie sich uns real präsentiert. Was bedeutet das?

 

Referent:

Hermann Hegglin, Architekt, Mitglied VRGB

 

 

Donnerstag, 11. Februar 2021

19:00 – 20:45 Uhr

Pflegestätte für musische Künste

Nydeggstalden 34, 3011 Bern

 

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt. Teilnahme mit Voranmeldung. Bitte Mail an vrgb@vrgs.ch oder 078 676 51 95

 

 

Der Montagepunkt

 

Existenz Unsere Welt existiert aus dem Nullpunkt,

dem Alles-in-allem-Punkt, dem Aleph.

Eine andere Bezeichnung dafür ist Geist,

Äther, Quelle, Brahma, Chi, dunkle Materie,

Orgon oder Gott. Gemäss der Formel

Vorgabe + Energie = Illusion.

 

 

Sri Nisargadatta Maharaj: Wir sind alles was ist. Wenn wir alles sind was

ist, sind wir im Advaita, der Lehre der Nicht-Dualität. Ich habe diese Lehre

einige Jahre praktiziert. Das Begehren, Verlangen war verschwunden.

Dabei produziert und erhält man, materiell gesehen, auch nichts. Weil die

Gedanken nicht auf Haben sondern auf Sein eingestellt sind. Man lebt in

meditativer Stimmung, so wie ein Yogi in der Höhle. Es ist nicht unbedingt

die Lösung.

Unser Spielfeld ist das physikalische Universum. Jeder von uns spielt

lebenslang sein eigenes Spiel. Die Partie fängt mit der Geburt an und endet

mit dem Tod. Wir leben in dem Spiel als Bauer, Königin oder König.

Anlässlich eines Vortrages in München habe ich Ramesh S. Balsekar

gefragt: «Ist unsere Welt eine Illusion?» Er hat geantwortet: «Ja, sie ist es

und du bestimmst die Regeln.» Wie ist das zu verstehen? Am linken Schulterblatt

befindet sich der sogenannte Montagepunkt. Dadurch nehmen wir

die Welt so wahr, wie sie sich uns real präsentiert. Beim Schlafen verändert

sich dieser Punkt auf natürliche Weise. In der Folge träumen wir und in diesem

Moment ist für uns der Traum existent.

Was geschieht aber, wenn wir den Montagepunkt

im Wachzustand verändern? Zum Beispiel

willentlich oder durch einen Schlag mit der

Hand auf das Schulterblatt, wie es Don Juan

Matus bei Carlos Castaneda gemacht hat. Damit

verändern wir die gedanklichen Schwingungswellen

durch unsere Fokussierung und erzeugen

ein Interferenzmuster, das heisst, wir verändern

unsere reale Illusion.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Datum: 
Donnerstag, Februar 11, 2021 - 19:00 bis 20:45
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